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Eltec's BKH

BKH-Infos

Sie interessieren sich für Rassekatzen, finden diese aber unverschämt  teuer? Warum dieser Preis trotzdem gerechtfertigt ist und die  Aufzuchtkosten in einer seriösen Zucht gerade annähernd deckt, lesen Sie hier.

Was macht eine Rassekatze aus?

Rassekatzen zeigen neben rassetypischen Merkmalen in Fell, Typ und Körperbau auch einen ganz bestimmten Charakter: aus seriösen Hobbyzuchten kommend sind sie sehr menschenbezogene Katzen. Der Züchter  kennt jedes seiner Kätzchen genau und wird über die charakterlichen  Unterschiede gern Auskunft geben. Sie bekommen also nicht "die Katze im Sack", sondern wissen bereits vorher, ob Sie es mit einer  zurückhaltenden Miez oder einem aufdringlichen Schmuser zu tun bekommen. Mit einer Rassekatze erwirbt man also einen freundlichen Hausgenossen, welcher durch seine Aufzucht optimal auf das Leben mit Menschen vorbereitet ist: die Katze hat bisher nur positive Erfahrungen mit Menschen gemacht und ist daher auch Fremden gegenüber aufgeschlossen und zutraulich.

Wie soll eine BKH aussehen?

Die kräftige Statur, das kurze, dichte Fell und der große, runde Kopf verkörpern den perfekten Cobby-Typ der Britisch Kurzhaar.
Größe: Mittelgroß bis groß
Kopf: Rund und massiv mit breitem Schädel
Nase: Kurz, breit und gerade mit einer leichten Einbuchtung, jedoch kein Stopp
Kinn: Kräftig
Ohren: Klein und an den Spitzen leicht abgerundet, weit gestellte Platzierung
Augen: Groß, rund, weit geöffnet und weit auseinander gesetzt
* Kupferfarben oder dunkelorange
* Blau
* Grün oder blaugrün, grün bevorzugt
Hals: Kurz, sehr kräftig und gut entwickelt
Körper: Muskulös, gedrungen, breite Brust, Schultern und Rücken stark und kräftig
Beine: Kurz und stämmig, Pfoten rund und kräftig
Schwanz: Kurz und dick, leicht gerundet an der Spitze
Fell: Kurz und dick, nicht flach anliegend, mit guter Unterwolle, feine Textur
Farbe: Jedes Haar sollte bis zur Wurzel einheitlich in der Farbe sein (ausgenommen Tabby- und Silbervarietäten)
 

Wie finde ich einen guten Züchter und woran erkenne ich ihn?

Kaufen Sie sich eine Katzenzeitschrift z.B. Geliebte Katze, Our Cats oder Katzen extra. Oder schauen ins Internet. Dort finden Sie nicht nur  Anzeigen von Züchtern sondern auch solche von Katzenvereinen. Jeder seriöse Katzenzüchter ist Mitglied in einem seriösen Verein, wie z.B.  RVDE, BEC, DEKZV oder TICA CATS, KVL, usw. Rufen Sie die Vereine an und fragen Sie nach Züchtern in Ihrer Nähe. Findet in Ihrem Umkreis eine Katzenausstellung statt? Wunderbar - besuchen Sie diese und informieren  Sie sich über die verschiedenen Rassen. Sprechen Sie die Züchter an. Die meisten Aussteller lieben ihre Katzen sehr und erzählen Ihnen gern von ihren Lieblingen.
Sind Ihnen ein Züchter und seine Tiere sympathisch, vereinbaren Sie  einen Besuchstermin beim Züchter. Dort sollten alle Katzen in einem sauberen gepflegten Zustand sein. Die Katzen sollten nicht in ein Zimmer weggesperrt sein, sondern sich möglichst in der ganzen Wohnung frei  bewegen können. Manchmal müssen die Kater in einem separaten Zimmer leben, da sie sonst die ganze Wohnung vollpinkeln. Bedenken Sie bitte, Katzenhaltung hinterläßt immer Spuren. Finden Sie in dem Raum, in den  Sie geführt werden keine, so sind die Katzen hier wohl selbst nur zu Besuch.
Vorsicht! Gerade in einem Mehrkatzenhaushalt benötigt man mehrere  Kratzbäume, am besten deckenhoch und mehrere Katzentoiletten. Ein leichter Pipi-Geruch sagt nichts über die Sauberkeit in der Wohnung aus, gerade dann wenn ein potenter Kater vorhanden ist. Werden die Kitten im Wohnzimmer großgezogen, so wird auf dem Teppich das eine oder andere Malheur passieren bevor die Kitten endlich stubenrein sind. Dort wo  mehrere Tiere leben wird es immer etwas nach Tier riechen. Riecht es  dagegen penetrant, so sollte man sich nicht scheuen zu fragen woran das  liegt: vielleicht ja nur daran, daß der markierende Kater auf dem Flur lebt und Sie gleich beim Eintritt mit seinem Duft einnebelt.
Ein seriöser Züchter versorgt alle seine Katzen mit jährlichen Impfungen und Gesundheitschecks. Fragen Sie danach, dies ist ein kostenintensiver Faktor, der jedoch unabdingbar ist und dem leider viel zu wenig Aufmerksamkeit vom Käufer beigemessen wird. Die Katzen sollen  hochwertige Nahrung bekommen und evtl. Zusatzstoffe auf Naturbasis. Regelmäßige Ausstellungsbesuche sind für den Züchter wichtig: der Vergleich mit anderen Katzen zeigt, ob die Katzen rassetypisch und damit zuchtgeeignet sind. Viele Vereine verlangen ein Vorzüglich oder gar ein CAC (Championatanwartschaft) als Zuchttauglichkeitsnachweis. Zu einer  Rassekatze gehört eine Ahnentafel, sie ist so zusagen der  Personalausweis der Katze. Sie garantiert dem Käufer auch die optimale  Aufzucht des Kittens, da der Züchter sich an die Auflagen seines Vereines halten muß! Eine "Rassekatze" ohne Papiere ist nicht nur  deshalb billiger, weil sie keine hat. Papiere kosten je nach Verein ca. 14 bis 20  €- Preisunterschiede entstehen vielmehr bei der  unterschiedlichen Aufzucht.
Die sinnlose Vermehrung und Ausbeutung des Muttertieres wird vermieden,  wenn der Züchter für seine Kitten Papiere vorweisen kann. Jede Kätzin  darf in einer geregelten Zucht innerhalb von zwei Jahren nur drei Würfe zur Welt bringen. Jungtiere werden frühestens mit 12 Wochen abgegeben:  sie sind mehrfach entwurmt und haben eine komplette Grundimmunisierung  gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen erhalten (dokumentiert im Impfpass), sowie evtl. weitere Impfungen. In diesem Alter sind sie stubenrein, entwöhnt und charakterlich soweit gefestigt, daß sie ohne  Probleme in ein neues Heim umziehen können. Katzen, die bereits mit 9  Wochen oder gar früher abgegeben werden (und dies gilt auch für die "einfache" Hauskatze vom Bauernhof) sind nicht geimpft und ihnen fehlen wertvolle Wochen zur Bildung von Charakter und Sozialverhalten durch den Umgang mit Geschwistern, Mutter und evtl. Mitkatzen. Probleme, wie z.B. Unsauberkeit sind hier oft vorprogrammiert. Übrigens: meiner Meinung  nach ist eine Katze mit 14 Wochen viel niedlicher als eine mit 8 Wochen. Mit 14 Wochen ist sie so viel mehr Katze, da lohnt sich das Warten  allemal. Ideal ist es, wenn der Züchter auch nach dem Kauf beratend zur Verfügung steht. Achten Sie mal auf das Verhalten vieler Züchter - solange Sie Interesse an den Jungtieren zeigen, ist man oft sehr nett. Zögern Sie oder kaufen woanders, zeigt sich schnell ob man nur auf einen raschen Verkauf aus war oder ob man ehrliches Interesse an einem Katzenfreund hatte.

Warum so teuer?

Rassekatzen kosten Geld, viel Geld sogar: mit 550 bis 750 € muss man je  nach Abstammung und Aussehen rechnen. Dafür kann man aber auch einiges erwarten: ein gut aufgezogenes, zutrauliches und gesundes Jungtier.  Papiere eines seriösen Vereins und eine komplette Grundimmunisierung  sind da selbstversä¤ndlich. Doch bereits bevor es soweit ist, hat der Züchter hohe Kosten: z.B. Deckgebühren von 250 bis 750 € zuzüglich  diverser Tests beim Tierarzt und der Reisekosten. Der Züchter ist Mitglied eines Vereins und seine Tiere sind auf Ausstellungen  zuchttauglich bewertet worden. Nicht immer verläuft die Geburt ohne Probleme, oft ist ein Tierarzt mit der Vor- und Nachsorge betraut. Während der mindestens zwölf Wochen, welche ein Jungtier beim Züchter  verbringt, kostet es ihn eine Menge Geld: spezielles Aufzuchtfutter,  Impfungen, Papiere, evtl. gar noch Tierarztkosten bei Unpässlichkeiten  oder Komplikationen. Die Mutter frißt auch wesentlich mehr während der  Trächtigkeit und in der Säugephase. Verkauft der Züchter nicht im  Freundeskreis, so sind viele Anzeigen in der Tagespresse und in Fachzeitschriften nötig. Auf eine Anzeige melden sich ca. 0-5  Interessenten. Etwa 90% der Anrufern ist die Rasse unbekannt und sie  kennen sich grundsätzlich nicht mit Rassekatzen aus: die erste oder  zweite Frage gilt stets dem Preis und damit ist das Gespräch auch schon beendet. Es braucht also meist viele Anzeigen um einen Wurf von 6 Kitten zu verkaufen. Auch die Anschaffungskosten einer Zuchtkatze sind nicht  gering, sie beginnen bei ca. 750 €, können aber auch auf das Doppelte steigen wenn man sich z.B. eine Katze aus dem Ausland holt. Wenn man seine Zuchttiere dann auch noch auf mögliche genetische Defekte testen läßt, um das Risiko einer Erkrankung für die Babys so gut wie möglich auszuschließen, sind pro Katze schnell weitere 300 € weg. Es läßt sich nun durchaus nachvollziehen, daß sich an seriöser Hobbyzucht von Rassekatzen wirklich nichts verdienen läßt und dieses kostenintensive  Hobby nur von Menschen ausgeübt werden sollte, die über genug Platz,  Zeit und das nötige Kleingeld verfügen.
Das selbe gilt auch für den Kaufinteressenten. Kann er den Lebensraum, die Zeit und die mit der ordentlichen Haltung verbundenen Kosten aufbringen? Die Lebenserwartung einer ordnungsgemäß aufgezogenen Katze aus guter Zucht liegt bei bis zu 18 Jahren. Das ist ein Bruchteil der Kosten, die jede Katze, auch das geschenkte Kätzchen verursacht. Dieses  Geschenk ist oft ungeimpft, nicht entwurmt, hat Parasiten und ist womöglich noch krank. Lassen Sie sich vom Züchter genau aufklären, was er seinen Jungtieren und Zuchtkatzen an Gesundheitsvorsorge bietet und  vergleichen Sie dies mit dem geforderten Kaufpreis. Sie werden daran einen guten Züchter und einen angemessenen Preis erkennen.

Geht es nicht auch billiger?

Sie möchten eine Rassekatze, aber wollen nicht so viel Geld ausgeben?  Sie sehen nicht ein, warum Sie das Futter und die Gesundheitsvorsorge  der Mutterkatze und Ausstellungsbesuche mitfinanzieren sollen? Der  Züchter hat ja schließlich seinen Spaß dran und soll auch selbst zahlen? Ja, es geht auch billiger, aber...
Wenn der Vermehrer schon kein Geld für die Grundimmunisierung übrig hat  und die Kleinen so schnell wie möglich loswerden will, glauben Sie dann, die Kätzchen hätten hochwertiges Futter oder gar Liebe bekommen? Interessant ist doch, warum züchtet so jemand, wenn er nicht bereit ist, sich Vereinsregeln sprich Zuchtbedingungen zum Schutz der Tiere zu unterwerfen? Wofür zahlen Sie dann Ihre 350 €? Der Vermehrer hat nichts  außer etwas Billigfutter in die Tiere investiert - sie dienen rein dem  Gelderwerb. Ihre 350 € sind für ihn beinahe ein Nettogewinn. Nur wer billig produziert, kann auch billig verkaufen. Und den Preis zahlt dabei das Tier. Und meist auch der KÃäfer, welcher erst später entdeckt, daß sein Schützling verhaltensgestört und krank ist. Sie erwerben bei einem solchen Vermehrer keine Rassekatze. Bestenfalls sieht sie aus wie eine.  Aber sie wird nie eine sein. Und: was kann man schon erwarten, wenn  schon der Rassename in der Anzeige falsch geschrieben ist? Unterstützen Sie solche "Zuchten" nicht. Sie sparen an der falschen Stelle. Im Tierheim gibt es übrigens auch immer mal wieder eine Rassekatze oder ein "lookalike". Holen Sie sich doch dort Ihr Tier - es ist günstig,  tierärztlich versorgt und Sie tun noch was für den Tierschutz.

Das lebhafteste Kätzchen nehmen?

Leider wird immer wieder in vielen Artikeln darauf hingewiesen, sich ein lebhaftes, aktives, verspieltes Kätzchen auszusuchen. Von einem  ruhigen, gar schläfrigen Kätzchen wird abgeraten. Dieses ist so allein  nicht richtig. Sind Sie etwa immer fröhlich und gut gelaunt wollen jederzeit Federball oder Rommee spielen, nur weil Ihre Familie dies  vielleicht gerade von Ihnen will? Oder haben Sie auch mal schlecht  geschlafen oder sind sonst wie verstimmt und ärgern sich, wenn plötzlich unangemeldet Besuch vor der Tür steht? Wenn also "Ihr" Traumkätzchen nun gar nicht spielen sondern nur schlafen will, dann fragen Sie doch  den Züchter, wann die Kätzchen normalerweise wach sind und vereinbaren einen zweiten Besuchstermin. Jeder seriöse Züchter wird sich darüber freuen, daß Sie sich offensichtlich ernsthaft interessieren, aber sich und den Katzen noch etwas Zeit geben wollen. Ist der Züchter nicht  einverstanden, so wissen Sie wenigstens, daß Sie hier nicht kaufen  sollten.

Ich will auch züchten!

DIE Informationsquelle über Rassekatzen, Haltung und Zucht, etc. sind  Katzenausstellungen. Hier lernen Sie die verschiedenen Rassen kennen und können viele Züchter treffen. Einen guten Einstieg in die Cat Fancy  findet man z.B., indem man eine Katze erwirbt und diese als Kastrat  ausstellt. Durch Gespräche mit anderen Ausstellern - egal ob Liebhaber  oder Züchter - und mit Richtern lernt man so viel über die Rasse und die Katzenzucht im Allgemeinen. Züchten und Ausstellungen sind sehr teuer. Bevor Sie anfangen, sollten Sie sich darauf vorbereiten, daß Ihr Herz  x-mal gebrochen wird. Sie werden Jungtiere sterben sehen, sie werden Zuchtprobleme mit Ihren besten Katzen haben. Sie werden Ihren Tierarzt vielleicht um 3 Uhr früh anrufen müssen wegen eines kranken Babys oder Geburtsproblemen. Also sollten Sie sicher sein, einen Tierarzt zu haben, der Verständnis für die Bedürfnisse eines Katzenzüchters hat und bereit ist, zu lernen. Sie werden Katzen aus Ihrer Zucht haben, die auf Ausstellungen keinen Blumentopf gewinnen oder gar den Richter beißen.  Auf der anderen Seite werden Sie das Wunder der Geburt erleben, Sie werden neugeborene Katzen in Ihren Händen halten, das Vertrauen der  Mutter zu Ihnen spüren und wissen, dass sie Sie bei sich haben möchte während der Geburt. Sie werden Richter erleben, die den Typ und die  Kondition Ihrer Katzen loben und die Aufregung und Spannung, wenn Ihre  Katzen auf die Bühne gehen. Während dieser Zeit werden Sie viele Züchter und Aussteller treffen. Einige davon werden nett zu Ihnen sein, andere  nicht. Einige werden Ihnen helfen, andere nicht. Sie werden viele Freunde finden und einige Feinde bekommen. Es wird Tage geben, da haben  Sie gerade genug Geld, um für die Katzen Futter oder für sich etwas zu  Essen zu kaufen. Tage, an denen Sie das Geld für eine langersehnte  Urlaubsreise an Ihren Tierarzt geben müssen. Von dem Moment, wo Sie sich entscheiden, Katzen zu züchten, machen Sie folgendes Zugeständnis: Die Katzen kommen immer zuerst. Nachdem Sie alle Fürs und Widers abgewogen und entschieden haben, ja, ich will züchten, sollten Sie einen Züchter finden, der bereit ist, Sie zu begleiten. Vorzugsweise jemand, der die gleiche Rasse züchtet, die Sie züchten möchten. Aber dies ist nicht  ausschlaggebend. überlegen Sie in Ruhe, welche Rasse Sie züchten  möchten. Jede Rasse hat ihre speziellen Eigenschaften und Bedürfnisse. Haben Sie nicht viel Zeit und Lust, sich der Fellpflege zu widmen, so  ist eine Kurzhaarrasse die bessere Wahl. Möchten Sie eine laute, aktive Katze oder lieber eine besonnene ruhige Rasse? Wenn Ihnen die  charakteristischen Eigenschaften der einzelnen Rassen nicht bekannt sind, besuchen Sie Katzenausstellungen und sprechen Sie mit den  Züchtern. Abhängig von der Rasse und der Anzahl der Katzen, die Sie haben möchten, müssen Sie damit leben dass Ihre Wohnung mehr oder  weniger darunter leidet. Sie werden eine größere Anzahl an Katzentoiletten, Futtergeschirr, Decken, Kratzbäumen, Spielzeug, etc.  haben müssen. Auch wenn Ihre Katzen frei im Haus laufen sollen, so brauchen Sie doch einen Raum, in dem eine kranke Katze oder ein potenter Kater zeitweise isoliert gehalten werden kann. Erwarten Sie nicht,  durch den Verkauf von Jungtieren Geld zu verdienen. Bis die Kitten alt genug sind, werden Sie ein kleines Vermögen in Form von Tierarztkosten,  Futter und Liebe investiert haben. Seien Sie vorbereitet, Ihre Babys  abzugeben und damit ein Stück Ihres Herzens zu verlieren. Egal wie sehr Sie auch versuchen, sich davon nicht berühren zu lassen - es ist einfach unmöglich, wenn man die Babys zu freundlichen, verspielten, menschenbezogenen Katzen aufziehen möchte. Und: Nicht mit jeder Katze  sollte gezüchtet werden, bloß weil sie ja sooo hübsch ist. Zucht bedeutet nicht Kater x Katze = Jungtiere, sondern die sorgfältige  Auswahl zweier Verpaarungspartner zum Wohle der Rasse. Viel Glück :-)

Woran erkennen Sie, dass Sie ein Züchter sind?

Der Gedanke an Gewinn ist Ihnen niemals in den Sinn gekommen ist. Die  meisten Leute halten Sie für ein wenig verrückt. Sie wissen nicht wann  Sie selber zuletzt beim Arzt waren, aber Sie können die Telefonnummern  Ihres Tierarztes im Schlaf aufzählen, Praxisnummer, Privatnummer und Handy. Familienhochzeiten, Kindergeburten u.a. müssen Monate im voraus geplant werden, damit sie nicht mit einer wichtigen Katzenausstellung  zusammentreffen. Sie wissen nicht mehr, wie viele Katzen Sie haben. Wenn Sie danach gefragt werden antworten Sie immer "drei", weil irgendwer mal erzählt hat, jeder der mehr als drei Katzen hat, ist verrückt. Sie  tragen Fotos von all Ihren Kindern mit sich rum - haarige vierbeinige Kinder. Telefonanrufe um 3 Uhr morgens stören niemals, wenn sie von einem anderen Katzenbesitzer kommen, der Rat oder Aufmunterung braucht.  Sie würden nie auf die Idee kommen, sich im Schlaf umzudrehen, weil Sie sonst mindestens drei Katzen stören würden, die auf ihrem Bauch  schlafen. Sie fahren 3-4 Stunden zu einer Katzenausstellung, geben ein paar Hundert Euro für Benzin, Meldegebühren u.a. aus - und finden, dass das Geld gut angelegt ist, wenn Sie wenigstens einen Pokal mit nach  Hause nehmen.

© 1999/2000/2001/2003 Diese Tips wurden zusammengefaßt von Silvia  Schlumbaum (SUNWATERS Maine Coon Cattery) aus Delmenhorst. Sie haben für alle Katzenrassen Gültigkeit. Als Quelle für diesen Text dienten  zahlreiche Artikel in Katzenzeitschriften, Katzenbüchern und auf Websites von Züchtern und Vereinen. Die Vervielfältigung und Veröffentlichung dieses Textes zu Aufklärungszwecken wird ausdrücklich  gewünscht, bitte geben Sie den Namen der Verfasserin als Quelle an! Vielen Dank!